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ROHR,J.B.v., Merckwürdigkeiten des Unter-Hartzes. Frankfurt/Leipzig 1736

Rohr, Merckwürdigkeiten des Harzes. Frankfurt/M. u. Leipzig 1736
Rohr, Merckwürdigkeiten des Harzes

ROHR, Julius Bernhard von,

Geographische und historische Merckwürdigkeiten des Vor- oder Unter-Hartzes, welche von denen Fürstenthümern Blanckenburg und Hartzgerode, dem Stifft Quedlinburg, den Grafschafften Manßfeld, Stollberg und deren Städten, Flecken, Schlössern, ehemahligen Clöstern, alten Ruderibus, Bergwercken, notablen Bergen, Flässen, Seen auch andern Naturalibus, sowohl in Ansehung derer ehemahligen als itzigen Zeiten mancherley besonders in sich sassen. Meistentheils durch genaue Bemerckung dessen, was man selbst in Augenschein genomen, ausgearbeitet. Franckfurt und Leipzig, verlegts Michael Blochberger, 1736.

8vo. Titelkupfer (Porträt Victor Friedrichs), Tb. in Rot-Schwarz-Druck, 14 Bll., 768 S., 4 Bll. (ANGEBUNDEN:) ROHR, Julius Bernhard, Juristischer Tractat von dem Betrug bey den Heyrathen, in welchen des Herrn Professor Krausens und Herrn Doct. Abraham Kästners Dissertationes von den listigen und betrügerischen Unterredungen bey den Verlöbnissen, und von Vernichtigung einer durch die Trauung und ehelichen Beywohnung vollzogenen, durch Betrug aber zu wege gebrachten Ehen zum Grunde gelegt, und mit mancherley theologischen und juristischen Anmerckungen begleitet worden von Julio Bernhard von Rohr. (Dissertation, so den 19. Octobr. MDCCXXIV. gehalten worden: Von dem was Rechtens in Ansehung der Uberredung bey den Verlöbnissen). Berlin, zu finden bey Johann Andreas Rüdiger, 1736. Titelkupfer, Tb., 14 Bll., 303 S. Zeitgenössischer Pergamenteinband mit schönem Rotschnitt.

Erste Ausgaben. – Rohr (1688-1742) war ein sächsischer Kameralist, Naturwissenschaftler und Autor der sog. Hausväterliteratur. Er verbrachte seine Jugend auf dem väterlichen Rittergut Elsterwerda, studierte in Leipzig die Rechtswissenschaften, unterbrochen von Erkundungsreisen. Seine öffentliche Parteinahme für Christian Wolff veranlasst ihn, seine Heimat Kursachsen zeitweise zu verlassen. Nach seiner Rückkehr im Jahre 1714 wurde er Beisitzer in der Stifts- und Erblandsregierung Merseburg, Hoch-Fürstl. Sächsisch Merseburgischer Land-Kammer-Rat und Domherr der Bischöflich-Merseburgischen Stifts-Kirche. Er wurde bekannt für seine kameralistischen und naturwissenschaftlichen Veröffentlichungen, vor allem aber auch für seine beiden zeitgenössischen „Reiseführer“ für den Harz: die vorliegende Arbeit zum Ober- und Unterharz, die im Jahre 1748 noch in einer 2. Ausgabe erschien sowie die „Geographischen und historischen Merckwürdigkeiten des Ober-Harzes“, die im Jahre 1739 erschienen. Bekannt wurde Rohr aber auch für den angebundenen juristischen Traktat, offenbar entstanden aus der Leidenserfahrung mit einer heiratswilligen Dame.

Bestellnummer: 22550AB

Antiquariat: EUR 600,-- 


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