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HEUMANN,J., Commentarii de re diplomatica. 3 Bde. Nürnberg 1745-53

Heumann von Teutschenbrunn, Commentarii de Re Diplomatica. 3 Bde. Nürnberg 1745-53

Urkunden: HEUMANN (von Teutschenbrunn), Johann,

Commentarii de Re Diplomatica Imperatorum ac regum Germanorum inde a Caroli M. temporibus adornati. (Und Bd. 3:) Commentarii de Re Diplomatica Imperatricum Augustarum ac reginarum Germaniae ex probis literarum monimentis ad temporum seriem… accedunt appendices II in quibus de diplomatibus nonnullis cum Augustarum et reginarum Italiae tum Imperatricum Constantinopol. disseritur. 3 Bde. Norimbergae (= Nürnberg), sumtibus Iohannis Georgii Lochneri, 1745-1753.

Kl.-4to. (I, 1749:) Tb. mit Kupfer, 5 Bll., 506 S., 23 Bll. (Index u. Corrigenda), 7 Falttafeln im Anhang; (II, 1753:) Tb. mit Kupfer, XXXVIII, 432 S., 14 Bll. (Index), 5 Falttafeln im Anhang; (III, 1749:) Tb. mit Kupfer, 5 Bll., 493 S., 13 Bll. (Index u. Corrigenda), 4 Falttafeln im Anhang. Schöne, zeitgenössische Halbledereinbände mit Buntpapierbezug, Lederecken, schönem umseitigen Rotschnitt u. alten Rückentitelschildern. (kl. St.a.T. u. Tb.-Rückseite, insgesamt exzellenter Zustand).

Bedeutende Urkundensammlung, komplettes Exemplar. – Heumann (1711-1760, 1759 von Kaiser Franz I. mit dem Prädikat ‘von Teutschenbrunn’ geadelt), erzielte einen wesentlichen Fortschritt in der Geschichte der Diplomatik, indem er das Hauptgewicht auf die inneren Merkmale der Urkunden legte und ausführlich behandelte. “Auch in Gelehrtenkreisen landen Heumann’s Leistungen ehrenvolle Anerkennung. Im Mai 1746 erging an ihn ein Ruf aus Utrecht, kurze Zeit vor seinem Tode ein zweiter aus Erlangen” (vgl. Eisenhart, ADB). Der Name Heumanns von Teutschenbrunn ist vor allem mit der Universität Altdorf verbunden: hier studierte Heumann in den Jahren 1730-1734, nach Jahren als Hofmeister in Wien und sächsischer Rat und Amtmann in Weimar kehrte er im Jahre 1740 dorthin zurück, indem er einem Ruf an die Universität Altdorf folgte. Hier wurde er zunächst a. o. Professor der Rechte, dann ab 1744 für Institutionen, 1745 für Staatsrecht und 1757 für Pandekten. Die Rufe nach Utrecht und Erlangen lehnte er ab. “Heumann’s Name wird in den Annalen der Nürnbergischen Hochschule mit Verehrung genannt… Er beschäftigte sich hauptsächlich mit deutschen Rechtsalterthümern und Diplomatik, und haben seine Arbeiten über die Kaiserurkunden anregend gewirkt” (Eisenhart, ADB). Neben der vorliegenden Urkundensammlung bleiben vor allem seine “Initia juris politiae Germanorum” von 1757, mit denen er das Polizeirecht als Universitätsfach angeregt hat sowie sein “Geist der Geseze der Teutschen”, posthum im Jahre 1761 sowie in zweiter Ausgabe (besorgt von Johann Christian Siebenkees) im Jahre 1779 erschienen. – Vollständiges Exemplar, mit der meist fehlenden Fortsetzung bis auf Friedrich II. von 1753. Die Tafeln mit Schriften, Monogrammen und Siegeln. – Vgl. Wegele 555f.

Order Number: 25259AB

Rare Book: EUR 750,-- 


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