BLACKSTONE,W., Commentaries on the Laws of England. 19.A. 4 Bde. London 1836
Commentaries on the Laws of England: in four Books; with an Analysis of the Work. With the last Corrections of the Author, and copious Notes by J. E. Hovenden. 19th Ed. 4 Bde. London und Dublin, S. Sweet, A. Maxwell, Stevens & Sons and Milliken & Son, 1836.
8vo. (I:) Kupferporträt Blackstones, Tb., LI, 485 S.; (II:) Tb., XXIV, 519, XVI S. (Appendix); (III:) Tb., XX, 455, XXVI S. (Appendix); (IV:) Tb., XX, 443, VI S. (Appendix), 22 Bll. (Index). Prächtige Ganzlederbände mit geprägten Rückentitelschildern. (Ebd. v. Bd. 1 ausgebessert).
Die in den Jahren 1765-1769 zuerst veröffentlichten Commentaries bildeten den ersten Versuch seit Henry de Bractons “De Legibus et Consuetudinibus Angliae” aus dem 13. Jahrhundert, einen Überblick über das damals geltende Recht Englands zu geben. Es handelt sich um eine Zusammenstellung richterlicher Musterfälle, die Blackstone kommentierte, umfassend vor allem Fälle zum Eigentums- und Persönlichkeitsrecht, zum Delikts- und Strafrecht. – Blackstone (1723-1780) studierte die Rechte am Pembroke College in Oxford, wurde 1746 Barrister und arbeitete seit dem Jahr 1751 als Richter. Seit 1753 hielt er bereits Vorlesungen zum Common Law, was damals durchaus nicht üblich war, weil das Common Law in der Praxis erlernt und nicht als Universitätslehrfach konstituiert war. Aus den Vorlesungen ergab sich seine “Analysis of the Laws of England” (1756), eine Vorarbeit zu den Commentaries. Im Jahre 1758 schuf Charles Viner endlich einen Lehrstuhl für das Common Law an der Universität Oxford, die noch heute bestehende “Vinerian Professorship of English Law”, den Blackstone bis 1766 inne hatte. Blackstones Commentaries bildeten damals Anfang und Grundlage der juristischen Ausbildung auf englischen Hochschulen. Blackstone war zudem in den Jahren 1761 bis 1770 Abgeordneter im House of Commons.
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Rare Book: EUR 450,--