SAVIGNY,F.C.v., Das Recht des Besitzes. 07.A. Wien 1865
Das Recht des Besitzes. Eine civilistische Abhandlung. Siebente, aus dem Nachlasse des Verfassers und durch Zusätze des Herausgebers vermehrte Auflage von Dr. Adolf Friedrich Rudorff. 7. Aufl. Wien, Druck und Verlag von Carl Gerold’s Sohn, 1865.
8vo. VIII, 765 S. Neuer Halblederband mit geprägtem Rückentitelschild. (alter St.a.T.).
Posthume letzte Ausgabe! – Nach nur sechs Monaten Ausarbeitung und Niederschrift wurde die Monographie bei Heyer in Gießen zuerst 1803 veröffentlicht. Mit der Edition der Monographie zum Besitz wurde der gerade einmal 24 Jahre alte Gelehrte mit einem Schlage „unter die Klassiker der Nation erhoben“, so die Worte seines Schülers Adolf Friedrich Rudorff, der vier Jahre nach dem Tode des Meisters diese siebte und letzte Auflage besorgt hat. Rudorff (1803-1873), der die Lehren von Savigny in Berlin unmittelbar weiterführte, war neben Jacob Grimm auch bei Savigny zugegen, als dieser am 25. Oktober 1861 in Berlin verstarb. Das Werk gilt als eines der bedeutendsten Werke der Rechtsgeschichte und als ein ‚Gründungsdokument‘ der Historischen Rechtsschule. Savigny begründete damit die moderne juristische Dogmatik des Sachenrechts, indem er die römisch-rechtlichen Quellen systematisch neu ordnete.
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