BECK,J.J., Tractatus de jure emphyteutico. Von Erb-Zinnß-Recht. Nürnberg 1739

Beck, Tractatus de Jure Emphyteutico. Nürnberg 1739
Beck, Tractatus de Jure Emphyteutico. Nürnberg 1739

BECK, Joh(ann) Jodocus,

Tractatus de Jure Emphyteutico, Von Erb-Zinnß-Recht, wrinnen diese sehr nützliche und fast alltäglich vorfallende Materie, nach der heuntigen Praxi, aus denen bewährtesten und jetziger Zeit berühmtesten Scriptoribus, und der täglichen Observanz gründlich- und deutlich deducirt, anbey mit vielen darzu dienlichen Praejudiciis, Responsis, Decisionibus und judicialiter ventilirten Casibus hin und wieder illustrirt zu finden. Denen Richtern, Beamten und allen die in Foro versiren, zum Besten, nebst einem vollständigen Register, auch nöthigen Marginalien heraus gegeben. Nürnberg, in Verlegung Georg Christoph Webers, 1739.

8vo. (Titelkupfer fehlt), Tb. in Rot-Schwarz-Druck, 6 Bll., 720 S., 44 Bll. (Register u. Catalogus), Zeitgenössischer Ganzledereinband mit geprägtem Rückentitelschild. (Ebd. stellew. leicht ausgebessert, vorderer Vorsatz durch altes Papier erneuert).

Frühes Werk zum Erbbau- und Erbzinsrecht, zuerst 1727 in Nürnberg erschienen! – Das Werk gilt als umfassendes Handbuch für Notare und Praktiker der damaligen Zeit. Es kombiniert das historische römische Recht mit der alltäglichen Rechtspraxis (Observanz) des 18. Jahrhunderts. Es behandelt das emphyteutische Recht, im deutschen Sprachraum besser bekannt als Erbbaurecht oder Erbzinsrecht. Dabei geht es um das vererbbare Recht, ein fremdes Grundstück zu nutzen und zu bewirtschaften (meist gegen Zahlung eines festen Zinses). Beck trug für diesen Traktat das Wissen der ‚berühmtesten Scriptoris‘ (Rechtsschriftsteller) seiner Zeit zusammen und passte es praxisnah an. – Beck (1684-1744) studierte zunächst in Altdorf, schloß dann seine Rechtsstudien in Jena, Leipzig und Halle bei Stryk und Thomasius ab. 1706 promovierte er auf seiner Heimatuniversität in Altdorf. Er war zunächst in Altdorf Rechtsanwalt, bevor er im Jahre 1720 zum Extraordinarius ernannt wurde. 1729 wurde er o. Professor der Pandekten an der Universität Altdorf und zugleich Konsulent der Stadt Nürnberg. Nach dem Tode von Georg Heinrich Lincken wurde er zum ersten Professor der Fakultät berufen. – Ohne das Titelkupfer!

Bestellnummer: 31993AB

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